Automatische Testtools sind nützlich: Sie finden schnell unzureichende Kontraste, Bilder ohne alt-Attribut oder Felder ohne Beschriftung. Sie decken jedoch nur einen Teil der Anforderungen an die Barrierefreiheit ab.
Was ein Tool kann
- Das Fehlen eines Attributs erkennen (Textalternative, Beschriftung, Sprache der Seite).
- Ein Kontrastverhältnis zwischen zwei Farben berechnen.
- Strukturfehler aufspüren: übersprungene Überschriftenebenen, doppelte IDs.
Was ein Tool nicht kann
- Beurteilen, ob eine Textalternative sinnvoll ist: „image123.jpg“ besteht den Test, hilft aber niemandem.
- Prüfen, ob ein Ablauf von Anfang bis Ende per Tastatur bedienbar ist.
- Verstehen, ob eine Screenreader-Ansage in ihrem Kontext Sinn ergibt.
- Die kognitive Belastung durch ein Formular oder eine Fehlermeldung bewerten.
Und Barrierefreiheits-Widgets?
Ein Widget wie widgeTH bietet Ihren Besuchern echten Komfort: Schriftgröße, Kontraste, Abstände, Pausieren von Animationen. Es fügt sich in das Design Ihrer Marke ein und ist in wenigen Minuten installiert, ohne Relaunch Ihrer Website.
Der Wert gelebter Erfahrung
Unsere Auditoren nutzen jeden Tag einen Screenreader, die Tastaturnavigation oder eine Vergrößerung. Sie erkennen sofort, was blockiert, was bremst und was funktioniert. In Verbindung mit den Prüfkriterien des Standards und den Tools ergibt diese Nutzungsexpertise ein verlässliches Audit und einen brauchbaren Maßnahmenplan.